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Hyperhidrose, Hyperhidrosis


Schwitzen ist eine natürliche Funktion des Körpers, um die Temperatur konstant zu halten. Unter der Hyperhidrose versteht man übermäßiges Schwitzen. Es kann in verschiedenen Regionen auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Achselhöhlen, Hände und Fußsohlen.

Die Patienten können hierdurch stark beeinträchtigt sein. Häufig führt das Schwitzen zu psychosozialen Problemen, selbst beruflich kann es zu großer Belastung führen.

Bei Versagen der üblichen Hilfsmittel wie verschiedene Deodorants, Verzicht von Nikotin oder Koffein kann eine der folgenden Methoden in Frage kommen:

Injektion mit Botulinumtoxin A (umgangssprachlich Botox)

Botulinumtoxin hat sich in der Behandlung für das übermäßige Schwitzen als sehr gut wirksame Therapie erwiesen. Es handelt sich hierbei um ein von Bakterien produziertes Protein, was unter die Haut gespritzt, zu einer gezielten Blockade der Schweißdrüsen und damit der Schweißabsonderung führt. Der Effekt tritt innerhalb einiger Tage nach der Behandlung auf. Die Dauer der Wirksamkeit ist sehr individuell. Sie reicht von 3 - 8 Monaten, ggfs. auch länger. In sehr seltenen Fällen bleibt die Wirkung aus. Hierbei wird angenommen, dass in diesem Fall eine relative Immunität gegen Botulinumtoxin vorliegt, evt. durch eine stattgefundene Impfung (Tetanus).


Kosten/Preise:
Aufgrund der unterschiedlichen Größe des Areals und der damit benötigten Menge an Botulinumtoxin entstehen unterschiedliche Kosten.
Einen Kostenvoranschlag erhalten sie gerne unverbindlich bei Anfrage per Email, die exakten Kosten können wir jedoch erst nach einer persönlichen Vorstellung ermitteln. Gerne können Sie auch per Telefon Kontakt mit uns aufnehmen.

Leitungswasseriontophorese

Bei der Leitungswasseriontophorese werden die Hände oder Füße in zwei Wannen mit Wasser gelegt. In jeder Wanne ist ein elektrischer Leiter. Die Hände beziehungsweise Füße sind der elektrische Leiter, der den Stromkreis über den Körper schließt. Das Wirkungsprinzip der Iontophorese ist bis heute nicht abschließend wissenschaftlich geklärt. Das Verfahren begrenzt bei etwa 80 % der Patienten nach Behandlung das Maß an abgegebenem Schweiß.  Das Verfahren wird zu Therapiebeginn üblicherweise drei- bis fünfmal pro Woche für jeweils mindestens zehn Minuten angewendet.

Schweißdrüsenabsaugung

Hierbei werden die Schweißdrüsen mittels einer stumpfen Kanüle abgesaugt. Eine körperliche Schonung ist danach für ca. 1 Woche empfohlen. In der Regel ist nach dieser Behandlung mit einer dauerhaften Verringerung der Schweißproduktion zu rechnen. Diese Behandlung wird in unserer Praxis nicht durchgeführt.